Im Mittelpunkt der Physiotherapie steht die aktive Therapie des Patienten, um seinen Heilungsprozess zu unterstützen und Fehlentwicklungen zu korrigieren. Darüber hinaus haben die Vorbeugung (Prävention) und die Nachbehandlung (Rehabilitation) in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen.
Basis der Behandlung ist gegenwärtig die ärztliche Diagnose und Verordnung. Die/Der Physiotherapeut/in erhebt selbstständig individuell zum Patienten passend den physiotherapeutischen Befund und bestimmt das Behandlungskonzept. Hierfür ist ein umfangreiches Fachwissen erforderlich.
Allgemein bekannt sind Behandlungsmethoden wie zum Beispiel die Wirbelsäulengymnastik, Hydrotherapie, medizinische Trainingstherapie, Elektrotherapie und Massage. Darüber hinaus haben bekannte Mediziner wirksame physiotherapeutische Behandlungskonzepte entwickelt, die stets in ihrer Anwendung vervollkommnet werden.
Bachelorstudium an der Hochschule
Bereits während der Ausbildung zur/m staatlich anerkannten Physiotherapeuten/in können sich Berufsfachschüler mit Abitur oder Fachhochschulreife gleichzeitig für den Studiengang Bachelor of Arts (B.A.), Medizinalfachberufe einschreiben. Mit diesem akademischen Abschluss stehen unseren Absolventen/innen weitere berufliche Entwicklungswege im In- und Ausland offen. Insbesondere auch für die Tätigkeit in der eigenen Praxis, in Leitungsfunktion und bei der wissenschaftlichen Arbeit werden akademische Physiotherpeutinnen/en ihren Wissensvorsprung nutzen können. Das Verbundstudium in Zusammenarbeit mit der DIPLOMA - FH Nordhessen ist eine solide Grundlage für ein dauerhaftes Bestehen im Berufsleben und eine erfolgreiche Karriere im Bereich der Physiotherapie.
P.S.: Ab Schuljahr 2010/11 besteht an den Schulstandorten Bückeburg und Hannover die Möglichkeit die Fachhochschulreife durch Wahl von Zusatzunterricht zu erlangen!
